Stolpersteine als Erinnerung

Im Rahmen der Überarbeitung des historischen Rundganges durch die Südliche Friedrichstadt organisierte die 1. Abteilung der SPD Friedrichshain-Kreuzberg einen Rundgang zu einer Auswahl von Stolpersteinen im Abteilungsgebiet.

Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Inzwischen liegen Stolpersteine in über 500 Orten Deutschlands und in mehreren Ländern Europas. “Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist”, sagt Gunter Demnig. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE… Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.

Begrüßt wurden die Teilnehmer durch den Kandidaten für das Berliner Abgeordnetenhaus im Wahlkreis 3, Muharrem Aras. Chis Fröb moderierte die einzelnen Stationen und erinnerte an die auf den Stolpersteinen verewigten Opfer des dritten Reichs. Jeder einzelne besuchte Stein wurde durch die Teilnehmer des Rundganges gereinigt, um das Erinnern an die früheren Nachbarn der Südlichen Friedrichstadt angemessen zu ermöglichen.

Gruppenfoto

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Politik abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.