Für gerechte Entlohnung und gute Arbeit auf dem MyFest

Gemeinsam mit dem sozialdemokratischen türkischen Verein HDB und der Kita Freundschaft war der Kandidat für das Abgeordnetenhaus Muharrem Aras auf dem traditionellen MyFest am Mariannenplatz in mitten seines Wahlkreises in Kreuzberg präsent. Aras sagte in Bezug auf den „Tag der Arbeit“, dass nicht immer alles „sozial sei, was Arbeit schafft.“ Er hob hervor, dass für ihn auch eine gerechte Entlohnung ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Miteinanders sei. Dieses sei insbesondere durch einen gesetzlichen Mindestlohn, wie ihn die SPD schon seit Jahren fordere, realisierbar, so Aras.

Ebenfalls beteiligte sich die AG Migration mit einer Aktion, die den Unmut vieler Friedrichshain-Kreuzberger SPD Mitglieder über den nicht erfolgten Parteiausschluss von Thilo Sarrazin zum Ausdruck brachte. Eine Aktion, bei der BesucherInnen die Sätze “Ich will Willys Partei keinem Thilo Sarazzin überlassen, weil ….” und “Rassismus ist ….“  vervollständigen und sich mit der Aussage fotografieren ließen, wurde eine Vielzahl an eindeutigen Meinungen gesammelt.  Eine der kürzesten Aussagen verfasste der BVV Kandidat Sebastian Forck, der den Satz „Rassismus ist ….“ mit „scheiße“ vervollständigte. Er begrüßte die Aktion der AG Migration, denn sie mache deutlich, dass viele Mitglieder in der SPD nicht mit dem Ausgang des Ausschlussverfahrens einverstanden sind. Muharrem Aras sagte, dass jetzt genau solche Aktionen nötig seien, um den Menschen zu verdeutlichen, dass es auch eine andere Meinung zu diesem Thema in der SPD gäbe.

Neben den politischen Aktionen hatten auch die Kinder viel spaß an unserem Stand.

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SPD steckt alle in die Tasche

Erschienen in der TAZ am 26.04.2011:

“…Weit weg von dieser Einschätzung ist Muharrem Aras mit seiner Meinung zur SPD-Entscheidung nicht. Aber Aras ist SPD-Kandidat in Friedrichshain-Kreuzberg für die nächste Abgeordnetenhauswahl. “Gerade hier in Kreuzberg werden wir auslöffeln müssen, was die SPD sich da eingebrockt hat”, fürchtet er. Die Rechnung, dass die Rücknahme der Ausschlussanträge dem Wahlkampf nutzen wird, werde nicht aufgehen, glaubt der Rechtsanwalt: “Ich vermute, dass uns das eher schaden wird.” Er bekomme von GenossInnen per Facebook und e-Mail bereits viele Ankündigungen von Austritten, so Aras. Aber: “Wir können doch nicht Leuten wie Sarrazin die Partei überlassen!” Denn das größere Problem sei, dass “ein Teil der Partei seinen Thesen zustimmt”, sagt Sozialdemokrat Aras: “Das macht mir mehr Angst.”…”

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Stolpersteine als Erinnerung

Im Rahmen der Überarbeitung des historischen Rundganges durch die Südliche Friedrichstadt organisierte die 1. Abteilung der SPD Friedrichshain-Kreuzberg einen Rundgang zu einer Auswahl von Stolpersteinen im Abteilungsgebiet.

Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Inzwischen liegen Stolpersteine in über 500 Orten Deutschlands und in mehreren Ländern Europas. “Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist”, sagt Gunter Demnig. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE… Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.

Begrüßt wurden die Teilnehmer durch den Kandidaten für das Berliner Abgeordnetenhaus im Wahlkreis 3, Muharrem Aras. Chis Fröb moderierte die einzelnen Stationen und erinnerte an die auf den Stolpersteinen verewigten Opfer des dritten Reichs. Jeder einzelne besuchte Stein wurde durch die Teilnehmer des Rundganges gereinigt, um das Erinnern an die früheren Nachbarn der Südlichen Friedrichstadt angemessen zu ermöglichen.

Gruppenfoto

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U18 – Vorlesetag in der Kita Freundschaft

Aus dem Newsletter des Fördervereins der kinder- und jugendpolitischen Arbeit e.V.:

“Im Zuge der „U18 – Die Wahl für Kinder und Jugendliche“ begrüßten wir am 09. März 2011 in der Kita Freundschaft den SPD – Wahlkreiskandidaten Muharrem Aras (Wahlkreis 3 Friedrichshain – Kreuzberg) zum Vorlesetag. Ab 16 Uhr las er eine von den Kindern ausgewählte Geschichte und stellte sich der einen oder anderen neugierigen Frage.

Für die Kinder, die unsere Einrichtung besuchen, war es ein besonderes Ereignis – schon allein, da sie in diesem Falle einmal nicht diejenigen waren, welche vorzulesen hatten. Jemanden beim Vorlesen zu lauschen, bei Keksen und Saft, war eine willkommene Abwechslung im Alltag der Hausaufgaben. Ein gelungener Nachmittag, der von unserer Seite (Micha und Melanie), wie auch von Seiten der Kinder in Zukunft gerne wiederholt werden könnte. (Melanie)”

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Bezahlbare Mieten auch im Zentrum

Wohnungs- und Mietenpolitik steht für mich im Zentrum meiner politischen Arbeit. Sowohl die starke Nachfrage nach Wohnungen in unserem Wahlkreis wie auch der Wegfall der Anschlussfinanzierung für Sozialwohnungen hat dazu geführt, dass die Mieten in Kreuzberg wieder ansteigen, so dass die Gefahr besteht, dass Einkommensschwache und Familien mit Kindern aus den Quartieren verdrängt werden. Ich werde als Abgeordneter alles dafür tun, dass niemand aufgrund steigender Mieten gezwungen wird umzuziehen.

Steigende Mieten sind mit ein Grund für Armut in Berlin. Ich werde dafür arbeiten, dass die Mietpreissteigerung notfalls per Gesetz gestoppt wird. Es wird keinen Verkauf landeseigener Wohnungsbaugesellschaften mehr geben. Bezahlbarer Wohnraum muss erhalten bleiben. Dafür werde ich im Abgeordnetenhaus kämpfen.

Klimaschutz und bezahlbare Mieten dürfen sich nicht gegenseitig ausschließen. Energetische Sanierung spart langfristig Kosten. Die energetische Sanierung von Altbauten darf aber nicht dazu führen, dass Wohnungen für Mieter unbezahlbar werden. Als Abgeordneter werde ich mich deshalb dafür einsetzen, dass die Mieter weniger stark an den Kosten der energetischen Sanierung beteiligt werden.

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